I received an inquiry from Sandra and Andrew that they want to get married in a church here in Germany. I was thrilled – a German-American wedding in Plauen. Due to the great distance, I met them in person only a few days before their big day. Every wedding has a great story – a story of two people. Today, I would like to share the story. This story does not only connect two people but two continents.

For her study abroad, Sandra chose a university in the USA, to be specific: Flagstaff, Arizona – a gorgeous place, – I love this place. On her second day in Flagstaff, Sandra took a cab and struck up a conversation with the driver very quickly. That next evening, Sandra went with some German friends and that same cab driver to a club. The cab driver brought his roommate. Sandra got into converstation with the roommate. Both of them got along well. Yes, the roommate was Andrew. To the question what do you do for a living, Andrew responded I am inSpecial Education. Due to the loud music in the club, Sandra heard Special Agent (sounds pretty similar^^). Sandra thought: that is awesome, just like the CIA. :) The following weekend Andrew asked Sandra to go to the IKEA in Phoenix. Of course, Sandra said yes without knowing that Phoenix was 2 hours away from Flagstaff. The drive and the visit to IKEA was super fun. In the end, Sandra helped to build the new furniture while Andrew and his brother were watching – yes, the Germans know how IKEA works.:)Soon they moved in together. Sandra’s mum came from Germany for her graduation. Andrew proposed to Sandra in the presence of her and his mum.

And now, back to the big day….

In the morning, I accompanied Sandra to the hair dresser. After that, we went with Andrew’s father and brother to the Lochbauer – which is a 3-side farmstead build in 1648, where the couple would celebrate after the wedding. At the Lochbauer, there was a lot going on. Two ladies were ironing the wrinkles out of Sandra’s wedding dress. Even though she was getting her hair prepared for the wedding, the dress was not ready for the bride! It was a race against time. Finally done, five of us – including myself as wedding photographer – carried the dress over a meadow to a tree in order to hang the dress there for some pictures. Sun and wind did not agree with us. I accompanied Andrew and his brother Tony while they were getting dressed. By the way, the couple‘s loyal and loved Beagle Artimis came  to Germany as well because by no means could she have been absent. The dog caused a little stir but at least she didn‘t have to get dressed up! Sandra was picked up by an Oldtimer car. They drove to the Lutheran Church in downtown Plauen. After the pastor and bride agreed on which side Andrew should stand on  in front of the altar, the ceremony finally started.

The marriage ceremony was wonderful, emotional and bilingual. However, the most important question – the question of all the questions – was answered by the groom and bride in German. After the ceremony, everyone drove back to the Lochbauer. The couple began their marriage with the German tradition of sawing a log together as well as cut the wedding cake and releasing red heart balloons. After the coffee, we used the time to shoot some photographs before it got to dark. After the dinner, all the guests and the newly weds celebrated deep into the night. 

Last September, there was a reunion. However, I took the trip to the USA and I was super excited. Oh, it was wonderful! Sandra and Andrew drove all the way to Phoenix to see me since I was not able to go to Tucson where they currently live. One of these days, I will return the favor. I will come directly to Tucson or wherever they will be.

in GERMAN:

Als ich die Anfrage von Sandra und Andrew erhielt, dass sie hier in Deutschland kirchlich heiraten, war ich ganz begeistert – eine deutsch-amerikanische Hochzeit in Plauen. Persönlich kennengelernt habe ich die beiden aufgrund der großen Entfernung erst wenige Tage vor ihrem großen Tag. Aber vor jeder Hochzeit liegt eine tolle Geschichte, die Geschichte zweier Menschen und diese möchte ich heute mal nicht vorenthalten, da sie nicht nur zwei Menschen zweier Kontinente verbindet.

Für ihr Auslandstudium wählte Sandra eine Universität in den USA, genau: in Flagstaff, Arizona – ein toller Ort, ich liebe ihn. Gleich an ihrem zweiten Tag in Flagstaff nahm Sandra ein Taxi und kam auch recht schnell mit dem Taxifahrer ins Gespräch. Am nächsten Abend verabredete sich Sandra mit ein paar Deutschen Freunden und dem Taxifahrer in einem Club. Der Taxifahrer brachte seinen Mitbewohner mit, mit dem Sandra ins Gespräch kam und die beiden verstanden sich sofort super. Ja, der Mitbewohner war Andrew.Auf die Frage, was Andrew beruflich mache, antwortete er: Special Education und Sandra verstand bei der lautstarken Musik Special Agent und dachte, oh wie cool, wie bei der CIA.:)Am folgenden Wochenende fragte Andrew Sandra, ob sie mit nach Phoenix zu Ikea fahren würde. Natürlich bejahte sie dies, obwohl ihr zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, dass Phoenix zwei Fahrtstunden von Flagstaff entfernt ist. Die Fahrt und der IKEA-Besuch waren total lustig. Am Ende half Sandra noch beim Aufbau des neuerworbenen Möbelstücks, d. h. Andrew und dessen Bruder haben ihr zugeschaut, wie sie aufbaute – ja, wir Deutschen wissen eben wie IKEA funktioniert.:)Irgendwann zogen die beiden zusammen und irgendwann kam Sandras Mum zu Besuch. Andrew nutzte die Gelegenheit, um Sandra einen Heiratsantrag zu machen im Beisein ihrer Mum.

Ja, und damit kommen wir zu dem großen Tag, es war soweit.

Früh begleitete ich Sandra beim Friseur in Plauen. Von dort ging es direkt mit Vater und Bruder von Andrew in den Lochbauer – einem 1648 errichteten Drei-Seiten-Gehöft, wo die beiden auch feierten. Dort war schon richtig viel los. Gleich zwei Damen bügelten noch einmal Sandras Kleid auf, obwohl sie selbst noch weit von einem Hochzeitsgästelook entfernt waren und die Zeit raste. Zu fünft – inklusive ich als Hochzeitsfotografin – ging es dann mit Kleid quer über eine Wiese zu einem Baum, um dieses dort für ein Foto aufzuhängen. Sonne und Wind waren dabei nicht immer unserer Meinung. Andrew und seinen Bruder Tony begleitete ich dann auch noch kurz beim Ankleiden. Ihren treuen und geliebten Beagle Artimis hatten die beiden übrigens auch mitgebracht – dieser durfte dabei auf keinen Fall fehlen – und dieser sorgte auch für ein bisschen Wirbel, aber wenigstens musste dieser sich nicht ankleiden. Abgeholt wurde Sandra mit einem Oldtimer. Damit ging es in die Innenstadt von Plauen in die Lutherkirche. Nachdem sich Pfarrer und Braut einig waren, auf welcher Seite Andrew vor dem Altar warten solle, konnte es endlich losgehen.

Die Trauung war toll, emotional und wurde zweisprachig gehalten. Aber das Wichtigste – die Frage aller Fragen – wurde von Braut und Bräutigam in Deutsch beantwortet.Direkt nach der Trauung fuhren alle in den Lochbauer, wo traditionell Baumstammsägen nicht fehlen durfte, ebenso Luftballons und Torteanschneiden. Nach dem Kaffee nutzen wir die Zeit für Fotos bis es schon fast dunkel wurde. Nach dem Abendessen wurde gefeiert bis tief in die Nacht.

Letzten September gab es mit den beiden übrigens ein Wiedersehen. Allerdings nahm ich diesmal den Weg nach USA auf mich oder besser, ich habe mich wahnsinnig gefreut. Ach, war das schön! Sandra und Andrew sind extra für mich nach Phoenix gekommen, da ich es nicht bis Tucson – wo sie derzeit wohnen – auf meiner Runde zeitlich geschafft habe. Aber dafür werde ich mich irgendwann revanchieren und dann komme ich direkt nach Tucson oder wohin auch immer.

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